Weiterbildungen genießen hohen Stellenwert

Mann beim Lernen auf dem Sofa, © contrastwerkstatt - Fotolia
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Eine Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt, dass Arbeitnehmer bereit sind, ihre Fortbildungen zu einem großen Teil mitzufinanzieren.

Der Erhebung des BIBB zufolge bezahlen die Teilnehmenden von Weiterbildungsangeboten pro Jahr knapp 18 Milliarden Euro selbst. Darüber hinaus fördern Unternehmen den Großteil der Qualifizierungsangebote – und zwar selbst dann, wenn diese die Attraktivität der Mitarbeiter auch für andere Arbeitgeber erhöhen. Besonders beliebt sind dabei Aufstiegsfortbildungen und formale Bildungsgänge.

Im Bezugsjahr 2015 haben die Weiterbildungsteilnehmer pro Person im Durchschnitt 128 Stunden ihrer Freizeit in eine berufliche Fortbildung investiert und einen Eigenanteil an den Kosten von 381 Euro übernommen. Umgerechnet ist das ca. ein Prozent des durchschnittlichen Bruttojahresverdienstes einer vollzeitbeschäftigten Person im untersuchten Zeitraum.

Die meisten Beschäftigten erhoffen sich von einer Qualifizierung mehr Freude an der Arbeit und eine bessere finanzielle Absicherung. Hinzu kommt der Wunsch nach einer sinnstiftenden Tätigkeit sowie nach mehr Sozialkontakten und Einfluss.

BIBB Report 2/2018 – Berufliche Weiterbildung: Aufwand und Nutzen für Individuen

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