DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2018/2019

Gestresste Frau an Bildschirmarbeitsplatz, © sebra - Fotolia
© sebra - Fotolia

Der aktuelle DEKRA Report zum Thema Arbeitssicherheit zeigt, dass viele Unternehmen die gesetzlichen Vorgaben zur Stressprävention nicht ernst genug nehmen.

So führen gerade einmal 41 Prozent der mittelständischen Firmen eine psychische Gefährdungsbeurteilung durch, obwohl sie im Arbeitsschutzgesetz fest vorgeschrieben ist. Die Folgen können unter anderem ein Burnout sowie Muskel- und Skeletterkrankungen sein, was oft langwierige Krankschreibungen zur Folge hat. Das spiegelt sich auch in den Fehlzeiten wider: So hat es 2017 insgesamt 67,5 Prozent mehr Ausfälle aufgrund psychischer Probleme gegeben als noch 2007. Zudem ist die Dauer der jeweils attestierten Arbeitsunfähigkeit mit im Durchschnitt 26 Tagen mehr als doppelt so lang gewesen wie bei anderen Erkrankungen.

Hauptgrund ist, dass viele Arbeitgeber immer noch nicht wissen, wie sie die seit 2013 rechtlich festgelegte Erhebung psychischer Gefährdungen in der Praxis sinnvoll durchführen können. Auch fehlt es oft an Informationen darüber, welche präventiven Maßnahmen Verantwortliche zum Schutz ihrer Mitarbeiter einleiten können. Dabei existieren gut durchdachte Lösungen, die genau aufzeigen, wie es um die Stressbelastung der Belegschaft tatsächlich bestellt ist.

Im Auftrag von DEKRA hat Forsa für die repräsentative Studie 300 zufällig ausgewählte Entscheider befragt, die in kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) für den Bereich Personal oder Arbeitsschutz zuständig sind. Im Fokus hat dabei die Gefährdungsbeurteilung gestanden, da sie das zentrale Element im Arbeitsschutz ist. Die vollständigen Ergebnisse erscheinen Ende Dezember als „DEKRA Arbeitssicherheitsreport 2018/2019“.

Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655

E-Mail: