Herausforderungen und Potenziale in der Hilfsmittelbranche

Herausforderungen und Potenziale in der Hilfsmittelbranche (© Seventyfour – stock.adobe.com)
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Mit einer Online-Umfrage haben der DIHK und die Verbundgruppe RehaVital die Herausforderungen, vor denen die Hilfsmittelbranche aktuell steht, ermittelt.

Prothesen, Sauerstoffgeräte und viele andere Hilfsmittel sind ein bedeutender Bestandteil einer optimalen medizinischen Versorgung. Es sei daher wichtig, dass für Unternehmen der Hilfsmittelversorgung, wie beispielsweise Sanitätshäuser oder Homecare-Unternehmen, die richtigen Rahmenbedingungen bestehen. Wie diese aussehen sollten, haben nun der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und die Verbundgruppe rehaVital mit einer gemeinsamen Online-Umfrage ermittelt.


Zeitaufwendige Bürokratie

Neben einem Fachkräftemangel haben laut Umfrage viele Betriebe mit einem hohen bürokratischen Aufwand zu tun. So würden mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen 30 Prozent ihrer Arbeitszeit für administrative Aufgaben aufwenden. Die neue Medizinprodukteverordnung der EU könne diese Situation noch verschärfen, befürchtet rehaVital. Die Verordnung wird ab nächstem Jahr gelten und bringe mehr Anforderungen an Dokumentation und Bewertung bestimmter Produkte mit sich.


Digitalisierung als Chance

Abhilfe könnten die diversen Möglichkeiten der Digitalisierung schaffen. Das E-Rezept sei beispielsweise ein guter erster Schritt, auch wenn die Mehrheit der befragten Betriebe allein dadurch noch keine grundlegende Verbesserung sieht. Die Politik müsse „in allen Bereichen die Weichen auf Digitalisierung und Praktikabilität der Prozesse stellen“, so Achim Dercks, Hauptgeschäftsführer des DIHK. Auch die Telemedizin müsse man stärker nutzen.

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Pressemitteilung des DIHK

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