Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle gesunken

Mann mit Sicherheitsschuh, der im begriff ist auf einen Nagel zu treten, © Zerbor - Fotolia
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Laut der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat sich die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle 2017 um 0,4 Prozent auf 873.562 reduziert.

Ebenfalls positiv entwickelten sich die Unfallrenten, die um 3,3 Prozent auf 18.244 zurückgegangen sind. Sicherer geworden ist dabei insbesondere die Chemiebranche. Im Gegensatz dazu sind die Wegeunfälle um 2,2 Prozent auf 190.095 angestiegen. Insgesamt 454 der gemeldeten Arbeitsunfälle endeten tödlich, was einem Plus von über 30 Todesopfern gegenüber dem Vorjahr entspricht. Rückläufig ist dabei jedoch mit 29 Verunglückten weniger die Zahl der Menschen, die auf dem Weg zur Arbeit oder von dieser nach Hause ums Leben gekommen sind.

Ziel der DGUV ist jedoch „Vision Zero“ − also eine Arbeitswelt gänzlich ohne Unfälle am Arbeitsplatz und Berufskrankheiten. Aus diesem Grund hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung mit „kommmitmensch“ eine neue Präventionskampagne gestartet, die Arbeitnehmer für das Thema sensibilisieren soll. So können regelmäßige Arbeitssicherheitsunterweisungen und ein Bewusstsein für bestehende Risiken erheblich dazu beitragen, gefährliche Situationen zu vermeiden. Dabei soll die Initiative Unternehmer und deren Mitarbeiter gleichermaßen ansprechen, damit diese gemeinsam eine „Kultur der Prävention“ entwickeln können.

kommmitmensch – Sicher. Gesund. Miteinander.

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