Fachkräftemangel spitzt sich zu

Junge motivierte Fachkräfte aus dem Ausland
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Der deutsche Arbeitsmarkt ist bis 2060 jährlich auf 260.000 Arbeitskräfte aus der EU und außereuropäischen Staaten angewiesen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Der Grund für die Knappheit und den hohen Bedarf ist, dass in den kommenden Jahrzehnten viele Arbeitnehmer aus dem Berufsleben ausscheiden. Deswegen benötigt die Bundesrepublik pro Jahr im Durchschnitt etwa 114.000 Zuwanderer aus EU-Ländern sowie 146.000 Fachkräfte aus Drittstaaten außerhalb des europäischen Staatenbundes.

Die Studie untersucht auch, wie sich die zunehmende Digitalisierung auf die Zuwanderung auswirkt. So sind generell mehr Arbeitskräfte mit hoher Qualifikation notwendig, zum Beispiel Techniker, Meister und Akademiker. Allerdings verschärfen sich Engpässe vor allem bei den Arbeitnehmern mit mittleren Qualifikationen, da in den nächsten Jahren viele Personen mit Berufsausbildung in Rente gehen.

Darüber hinaus prognostizieren die Autoren, dass auch ein Brexit die Arbeitsmigration nach Deutschland nicht nachhaltig erhöht. Grund dafür ist, dass auch in anderen EU-Ländern künftig viele Menschen dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen und sich Gehälter europaübergreifend angleichen.

Studie: Zuwanderung und Digitalisierung


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