Duale Berufsausbildungen entwickeln sich weiter

Duale Berufsausbildungen entwickeln sich weiter (goodluz – Adobe Stock)
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Die Bundesregierung fasst zusammen, warum es sich dieses Jahr besonders lohnt, eine Berufsausbildung zu beginnen.

Die Zahl der Ausbildungsberufe wächst kontinuierlich. Damit erhöht sich auch die Chance, dass Schüler ihren persönlichen Traumjob finden. Besonders das Angebot für technikbegeisterte Jugendliche wird größer, da in immer mehr Ausbildungsberufen technische Hilfsmittel wie Drohnen und Tablets zum Einsatz kommen. Dazu haben Auszubildende zunehmend die Möglichkeit, für ein Praktikum ins Ausland zu gehen.

In diesem Jahr tritt außerdem die Reform der Pflegeausbildung in Kraft Sie befähigt Auszubildende zur Pflege von Patienten aller Altersstufen, eine Spezialisierung bleibt dennoch möglich. Außerdem können nun nicht mehr ausschließlich Alleinerziehende oder Menschen mit pflegebedürftigen Angehörigen eine Ausbildung in Teilzeit absolvieren. Diese Option erhalten nun auch Geflüchtete sowie Menschen mit einer Lernbeeinträchtigung oder Behinderung.

Um Berufsausbildungen allgemein attraktiver zu gestalten, wurden die Ausbildungsvergütungen im letzten Jahr erhöht. Die Tariflöhne stiegen um 3,8 Prozent und lagen im Durchschnitt bei 939 Euro im Monat. Alle Auszubildenden, die keinem Tarifvertrag unterliegen, erhalten seit dem 1. Januar 2020 eine Mindestvergütung von 515 Euro im ersten Lehrjahr. Die Mindestvergütung soll bis 2030 schrittweise erhöht werden und steigt mit jedem Ausbildungsjahr.

Bericht der Bundesregierung

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