Verbesserte Jobchancen in der Altenpflege

Altenpflegerin, die einer Frau ein Glas reicht, © Alexander Raths - Fotolia
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Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass Umschulungen und Fortbildungen die Arbeitsmarktchancen in der Altenpflege erheblich verbessern.

So kommt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu dem Ergebnis, dass sich die Beschäftigungswahrscheinlichkeit durch eine längere Weiterbildung langfristig um 20 Prozent erhöht. Kurze Seminare und Schulungen verbessern die Prognose um 10 bis 20 Prozent. Zudem zeigt die IAB-Publikation, dass ein hoher Anteil der Personen, die eine Qualifizierung im Bereich der Altenpflege absolviert haben, auch langfristig in dem Bereich arbeitet. Bei den Umschulungsteilnehmern sind es ca. 70 Prozent und im Fall einer kürzeren Fortbildung um die 50 Prozent.

Daraus schließt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, dass eine berufliche Fortbildung die Arbeitsmarktchance von Arbeitslosen in der Altenpflege nachhaltig verbessert. Auch tragen geförderte Weiterbildungsmaßnahmen dem IAB zufolge dazu bei, die klaffende Lücke zwischen dem wachsenden Bedarf an Pflegekräften und dem Angebot an gut ausgebildetem Personal zu verringern. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass mehr als die Hälfte der Altenpflegerinnen und Altenpfleger in Teilzeit tätig ist.

IAB-Kurzbericht 19/2017: Geförderte Weiterbildung Arbeitsloser – Qualifizierung in der Altenpflege verbessert die Beschäftigungschancen (PDF, 331 KB)

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