Neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel veröffentlicht

Neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel veröffentlicht (© Halfpoint - Adobe Stock)
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Die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel soll dazu beitragen, das Sicherheitsniveau bei der Arbeit während der Corona-Pandemie weiter zu stärken.

Zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel verfasst. Die Regel soll den SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard konkretisieren und so das Risiko einer Infektion mit dem Corona-Virus für Mitarbeitende senken. Zudem soll der Standard Unternehmen Rechtssicherheit beim Umsetzen von Infektionsschutzmaßnahmen geben. Um die Einhaltung betrieblicher Schutzmaßnahmen bewerten zu können, gilt die Arbeitsschutzregel als Grundlage für die Aufsichtsbehörden der Länder.

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel umfasst technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen. So soll beispielsweise für eine verstärkte Lüftung im Gebäude oder für genügend Abstand zwischen den Arbeitsplätzen gesorgt werden. Auch Regeln zu Arbeits- und Pausenzeiten oder der Arbeit im Homeoffice wurden formuliert. Können die technischen und organisatorischen Aspekte nicht eingehalten werden, sind personenbezogene Maßnahmen vorgesehen, wie das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen.

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel ist verbindlich in das System des Arbeitsschutzes eingebunden und gilt bundesweit. Gleichwertige oder sogar strengere Regeln, beispielsweise aus dem Infektionsschutz, müssen jedoch auch weiterhin beachtet werden. Die Regel wird in Kürze im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht und tritt damit in Kraft. Interessierte können die Regel schon jetzt auf der Seite der BAuA einsehen.

Pressemitteilung der BAuA

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