Sicher arbeiten mit Betonmischern

Sicher arbeiten mit Betonmischern (© VanderWolf Images – Adobe Stock)
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Die Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) informiert in einer neuen DGUV-Branchenregel über die Gefahren im Umgang mit Betonmischanlagen.

Neben rechtlichen Vorgaben thematisiert die Branchenregel zahlreiche Gefährdungen, die mit der Herstellung von Frischbeton einhergehen. Dabei geht es zum einen um mögliche Gefährdungen beim Umgang mit den Ausgangs- und Hilfsstoffen, aber auch um die Reinigung und Reparatur von Betonmischern. Bei der Reinigung komme es immer wieder zu folgenschweren Unfällen durch das ungeplante Anlassen der Anlagen. „Diese Unfallereignisse hätten durch die Benutzung von persönlichen Schlössern zur Sicherung des Hauptschalters sowie die regelmäßige Prüfung der Funktionsfähigkeit der Schutzeinrichtungen einfach vermieden werden können“, erklärt Susan Liefold, Leiterin des Sachgebiets „Mineralische Rohstoffe und Baustoffe“ der BG RCI.

Neben den Gefährdungen enthält die Publikation zahlreiche Maßnahmen zur Unfallprävention. So sei es beispielsweise ratsam, moderne Betonmischer mit integrierten automatischen Hochdruckreinigungsanlagen auszurüsten, damit die Beschäftigten überhaupt nicht in die Betonmischer hineinsteigen müssen. Weiterhin seien diese Reinigungsanlagen sicherheitstechnisch so zu gestalten, dass sie nur bei geschlossenem Deckel arbeiten.

Die Branchenregel „Herstellung von Frischbeton“ ist die zweite von insgesamt drei Publikationen für die Betonindustrie. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Herstellung von Betonfertigteilen und der bald erscheinende dritte Teil wird den Betrieb von Betonpumpen und Fahrmischern behandeln.

Presseinformation zur DGUV-Branchenregel „Herstellung von Frischbeton“

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