E-Autos: Anträge auf Umweltbonus steigen im März

Ladesäule (© Petair – fotolia.com)
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Das geht aus der jetzt veröffentlichten Zwischenbilanz zum Antragstand des Umweltbonus der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hervor.

Demnach gingen im März 2.698 Anträge auf Förderung bei der BAFA ein. Das entspricht einem Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vormonat Februar. Damit erhöht sich die Zahl der Förderanträge seit Einführung im Juli 2016 auf insgesamt 15.348. Davon entfielen 8.658 Anträge auf reine Elektro-Autos (inklusive drei Anträgen für Pkw mit Brennstoffzelle) und 6.690 Anträge auf sogenannte Plug-in-Hybride. Damit sind Fahrzeuge gemeint, deren Akku sowohl mit einem Verbrennungsmotor als auch mit Strom geladen werden können.

Laut aktueller Statistik entfallen die meisten Anträge weiterhin auf den Hersteller BMW (4.183 Anträge) vor Renault (2.574 Anträge) und Audi (2.096 Anträge). Tesla hat sich von Platz zehn auf Platz acht verbessert (439 Anträge). Peugeot ist nicht mehr in der Hersteller-Top-10 vertreten, dafür Hyundai (335 Anträge). Die meisten Fördergesuche wurden bislang von Unternehmen gestellt (8.044 Anträge), die in der Antragsstatistik deutlich vor Privatkäufern liegen (7.005 Anträge). Im Ländervergleich führt weiter Bayern mit 3.565 Anträgen vor Baden-Württemberg (3.017 Anträge) und Nordrhein-Westfalen (2.654 Anträge).

Seit Anfang Juli 2016 gibt es in Deutschland eine jeweils zur Hälfte von Bund und Autoindustrie finanzierte Kaufprämie (offiziell „Umweltbonus“) für Plug-in-Hybrid- und Elektroautos. Die Abwicklung der Fördermaßnahme übernimmt die BAFA. Ziel dabei ist es, mit Hilfe des Umweltbonus den Absatz neuer Elektrofahrzeuge zu fördern. Dadurch soll die Schadstoffbelastung der Luft reduziert und zugleich die Nachfrage nach umweltschonenden Elektrofahrzeugen gestärkt werden. Für dieses Vorhaben steht bis 2019 eine Fördersumme von insgesamt 1,2 Milliarden Euro parat.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): Informationen zum Umweltbonus

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