Die richtige Beleuchtung bei Nachtarbeit

Die richtige Beleuchtung bei Nachtarbeit  (Konstantin Yugavov – Adobe Stock)
Konstantin Yugavov – Adobe Stock

Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen erklärt, wie die nächtliche Beleuchtung die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern beeinflusst.

Laut dem Microzensus des Statistischen Bundesamtes haben 2017 mehr als 4,5 Millionen Menschen regelmäßig in Nachtschichten gearbeitet. Nachtarbeit bringt den natürlichen Rhythmus durcheinander, was Schlafstörungen und Verdauungsprobleme verursachen kann. Ein ausgewogenes Lichtkonzept kann die Belastung deutlich verringern, wie Dr. Sylvia Hubalek von der Berufsgenossenschaft Energie, Textil, Elektro und Medienerzeugnisse betont.

Das Beleuchtungskonzept sei optimal, wenn Beleuchtungsstärke, Lichtspektrum und Lichtverteilung individuell eingestellt werden können. Außerdem sollten Lichtquellen nicht mehr als 4.100 Kelvin haben, was einer neutralweißen oder warmweißen Farbtemperatur entspricht. Bei solchen Lichtquellen besteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen roten und blauen Farbanteilen. Licht mit einem hohen Blauanteil sollte bei Nachtarbeit vermieden werden, da es dem Tageslicht ähnelt und damit die Synchronisation der inneren Uhr stört.

Mangelnde Beleuchtung beansprucht die Augen und ruft generelle Müdigkeit hervor. Das senkt die Aufmerksamkeit und erhöht das Unfallrisiko. Ähnliches gilt für blendendes Licht.

Sicherheitsbeauftragten-Report der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen

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