Ausbildungszahlen von Geflüchteten trotz Corona stabil

Ausbildungszahlen von Geflüchteten trotz Corona stabil (© Monkey Business – stock.adobe.com)
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Laut einer Umfrage des „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ hat sich die Zahl der Firmen, die Geflüchtete ausbilden, während der Pandemie kaum verändert.

Das „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ ist eine gemeinsame Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Zum fünften Mal hat das Netzwerk nun Mitgliedsunternehmen zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt befragt. 410 Firmen nahmen daran teil und beantworteten auch Fragen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie.


Ausbildung als häufigste Beschäftigungsform

53 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie Menschen mit Fluchthintergrund ausbilden. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang von 6 Prozent. Der Anteil der Geflüchteten, die als Fachkräfte arbeiten, ist dagegen um 10 Prozent auf insgesamt 37 Prozent gestiegen. Das liege daran, dass 97 Prozent der Betriebe ihre ehemaligen Auszubildenden nach dem Ende ihrer Ausbildungszeit übernommen haben.


Auswirkungen der Corona-Pandemie

Rund die Hälfte der befragten Unternehmen findet, dass sich die Pandemie stärker auf Geflüchtete als auf andere Mitarbeitende auswirkt. Als Gründe nennen sie etwa sprachliche Barrieren bei der digitalen Kommunikation sowie erschwerte Behördengänge. Um Geflüchteten im Ausbildungsalltag zu helfen, haben 52 Prozent der Firmen ihre Abläufe angepasst und bieten beispielweise die Arbeit in Kleingruppen an. Ein Drittel von ihnen ermöglicht Lernzeiten im Homeoffice.


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Ergebnisse der Mitgliederbefragung 2020/21

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