BAuA Bericht: Homeoffice nach der Pandemie

 BAuA Bericht: Homeoffice nach der Pandemie  (© fizkes – stock.adobe.com)
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Eine Umfrage der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zeigt, dass etwa jeder fünfte Betrieb die Möglichkeit zum Homeoffice ausbauen möchte.

Wegen der Corona-Pandemie arbeitete in den letzten Monaten rund jeder zweite Beschäftigte zeitweise im Homeoffice. Zur Zukunftsfähigkeit des Homeoffice hat die BAuA nun einen Bericht veröffentlicht. Er basiert auf einer mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführten Umfrage. Von den 1.500 befragten Betrieben wollen nach der Pandemie etwa zwei Drittel zu den vorherigen Homeoffice Regelungen zurückkehren. Jeder fünfte Betrieb plane dagegen, die Maßnahmen auszubauen.


Unternehmensgröße und Branche

Die Möglichkeit zum Homeoffice hänge vor allem von der Branche und der Größe einer Firma ab. Jeder zweite Betrieb mit mindestens 250 Mitarbeitenden wolle auch künftig mehr Homeoffice ermöglichen. Hierunter fallen besonders Firmen aus den Bereichen Verkehr und Lagerei sowie Information und Kommunikation. Die Maßnahmen wieder zurückfahren wollen vermehrt Betriebe aus dem Bauwesen und dem Bereich Erziehung und Unterricht.


Gründe für und gegen Homeoffice

Ein häufig genanntes Argument ist, dass bestimmte Tätigkeiten nicht im Homeoffice ausführbar seien. Dagegen spreche außerdem eine erschwerte Zusammenarbeit und eine Gefährdung der Unternehmenskultur. Es gebe jedoch auch gute Argumente für Homeoffice, wie die große Flexibilität, die bessere Work-Life-Balance und die Wegersparnis. Zudem wurde genannt, dass Firmen mit einer Homeoffice Regelung attraktiver auf Bewerber (m/w/d) wirken.

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Pressemitteilung der BAuA

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