Hohe Anforderungen an Facility-Management

Unterlagen Facility Management, © tashatuvango - Fotolia
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Ob Flughafen, Fabrik oder Krankenhaus – Unternehmen setzen auf gut ausgebildetes Personal im Bereich Facility-Management.

Wie der DEKRA Arbeitsmarkt-Report zeigt, sind derzeit ca. 4,67 Millionen Menschen in der Objektbetreuung tätig. Angestellt sind sie entweder direkt bei der Firma, die das jeweilige Gebäude nutzt, oder bei einem spezialisierten Dienstleister. Sie bewirtschaften technische Anlagen, die vorhandene Infrastruktur und das zugehörige Grundstück. Zudem sorgen sie dafür, dass Mängel rechtzeitig behoben und notwendige Reparaturen zeitnah durchgeführt werden, um so einen störungsfreien Ablauf zu gewährleisten. Das wiederum ermöglicht Betrieben ein kosteneffizientes Arbeiten. Die Anforderungen, die Mitarbeiter in diesem Bereich erfüllen müssen, sind daher entsprechend hoch.

Welche das im Einzelnen sind, hat DEKRA anhand von 350 Stellenangeboten ausgewertet, die sich auf nahezu alle Wirtschaftsbereiche verteilen. Davon haben sich 91,1 Prozent an Facility-Manager und 8,9 Prozent an Hausmeister gerichtet. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass der Beruf aus drei Arbeitsfeldern besteht, einem infrastrukturellen, einem technischen und einem kaufmännischen. Die primären Aufgaben sind kontrollieren, koordinieren und dokumentieren. Die dafür ausgebildeten Fachkräfte stellen sicher, dass die technische Ausstattung einwandfrei funktioniert und dass von ihnen beauftragte Dienstleister, wie zum Beispiel Reinigungsfirmen und Wachdienste, ihre Aufgaben ordnungsgemäß erfüllen. Zudem sind sie auch für das zugehörige Kosten-, Vertrags- und Rechnungswesen verantwortlich.

Eine wichtiger Bestandteil der Objektverwaltung sind dabei gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen, die in regelmäßigen Abständen durchzuführen und nachzuweisen sind, wie es unter anderem bei Aufzügen der Fall ist. Nicht selten müssen Facility-Manager zudem effiziente Bewirtschaftungskonzepte entwickeln, Personaleinsätze planen und Verträge aushandeln. Aber auch Kenntnisse zu den Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sowie zu den gesetzlichen Vorschriften, Brandschutz und Gebäudesicherheit sind Bestandteil der in Stellenanzeigen genannten Wunschkriterien. Grundlegende IT-Kenntnisse setzen die meisten Arbeitgeber ebenfalls voraus.

Aus diesem Grund erwarten Personaler in der Regel mindestens einen Ausbildungs- oder Studienabschluss plus passender Weiterbildungen. Bei Letzterem stehen vor allem Aufstiegsfortbildungen zum Meister, Fachwirt oder Techniker hoch im Kurs. Zudem richten sich die meisten Jobangebote an Personen mit mehrjähriger einschlägiger Berufserfahrung.

DEKRA Arbeitsmarkt-Report – Facility-Manager: Multitalente auf vielen Gebieten (Blätterkatalog)

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