Aktualisierter Arbeitsschutzstandard für Friseure

Aktualisierte Arbeitsschutzstandards für Friseure  (© javiindy – stock.adobe.com)
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Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsschutz und Wohlfahrtspflege (BGW) hat ihren SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk aktualisiert.

Bei der Arbeit in einem Friseursalon kommt es zu engem Kontakt zwischen Kunden (m/w/d) und Mitarbeitenden. Aus diesem Grund hat die BGW im April 2020 einen branchenspezifischen Arbeitsschutzstandard für die Corona-Pandemie veröffentlicht. Für die Zeit nach dem aktuellen Lockdown hat die Berufsgenossenschaft das Dokument nun aktualisiert und mit neuen Inhalten ergänzt.


Richtiges Lüften

Da eine regelmäßige Frischluftzufuhr die Konzentration von Aerosolen in der Luft senkt, enthät der Arbeitsschutzstandard jetzt genaue Vorgaben zum Lüften. Die BGW empfiehlt, Arbeits-, Sanitär- und Pausenbereiche alle zwanzig Minuten mit weit geöffneten Türen und Fenstern zu lüften. Im Winter reichten drei bis fünf Minuten aus, während im Sommer durch eine geringere Luftzirkulation zehn bis fünfzehn Minuten erforderlich seien.


Hausbesuche und mobiles Arbeiten

Zu den Neuerungen gehören außerdem Vorgaben für Hausbesuche bei Kunden. Vor dem Besuch müsse demnach geprüft werden, ob sich die allgemeinen Arbeitsschutzstandards in dem Haushalt auch Einhalten ließen. Zudem sollten Friseure (m/w/d) auf den Kontakt mit anderen Haushaltsmitgliedern komplett verzichten. Die BG rät zudem, Büroarbeiten nicht im Salon, sondern im Homeoffice zu erledigen.

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Aktualisierter SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk

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