Feldversuch: Pflegedienste testen E-Fahrzeuge

Krankenpflegerin und Elektroauto
© Michael Setzpfandt

Drei thüringische Pflegedienste haben zwei Jahre lang elektrische Kleinwagen im Arbeitsalltag erprobt.

Fahrzeuge mit alternativen Antrieben schonen die Umwelt und helfen, die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen. Mittlerweile kommen sie nicht nur verstärkt im Logistiksektor oder Personennahverkehr zum Einsatz, sondern auch in der Pflegebranche. So haben die AWO AJS Thüringen, die Lebenshilfe Erfurt und die Volkssolidarität Erfurt gemeinsam mit dem Konsortium sMobilityCOM einen Feldversuch durchgeführt, bei dem sie 25 E-Autos in der ambulanten Pflege getestet haben. Dabei haben die Pflegenden insgesamt rund 600.000 Kilometer in 24 Monaten zurückgelegt.

Mit Abschluss des Versuchs ziehen die Projektverantwortlichen ein durchweg positives Fazit. So hat der Test gezeigt, dass elektrisch angetriebene Autos für die mobilen Pflegekräften zahlreiche Vorteile mit sich bringen: Vor allem die Energiekosten sind im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben deutlich geringer. Darüber hinaus eignen sich die Stromer gut für Abfolgen von kurzen Strecken, die im Bereich der ambulanten Pflege häufig anfallen.

Um den Einsatz der E-Autos für die Betreuungsdienste wirtschaftlich zu gestalten, haben die Konsortialpartner von sMobilityCOM zusätzlich ein digitales Flottenmanagementsystem entwickelt. Damit können die Pflegekräfte ihre Touren aufeinander abstimmen und die Fahrzeuge optimal auslasten. Das hat gleichzeitig den Effekt, dass die Jahresfahrleistung der Flotte steigt und die Modelle sich schneller rentieren.

sMobilityCOM: Einsatz von Elektrofahrzeugen in der ambulanten Pflege

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