Aktionsprogramm zur Hebammenversorgung vorgestellt

Aktionsprogramm zur Hebammenversorgung vorgestellt (© Monkey Business – Adobe Stock)
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Das Bayerische Gesundheitsministerium hat ein Aktionsprogramm zur Verbesserung der Hebammenversorgung im Freistaat vorgestellt.

Die Maßnahmen wurden am Mittwoch bei einem „Runden Tisch“ gemeinsam vom Bayerischen Gesundheitsministerium, Vertretern der Hebammenverbände, der Krankenkassen, der Frauenärzte und weiteren Akteuren beschlossen. So wolle man Hebammen und Mütter durch die Einrichtung von Hebammenzentralen bei der Vermittlung unterstützen. Dadurch werden Hebammen vom Verwaltungsaufwand entlastet. Für Entlastung und mehr Arbeitszufriedenheit sollen zudem veränderte Rahmenbedingungen wie die Förderung der Mobilität von Hebammen oder verbesserte Arbeitsmodelle, die Faktoren wie die Work-Life-Balance berücksichtigen, sorgen.

Attraktiver gemacht werden soll der Beruf durch eine verbesserte Ausbildung. Eine entsprechende Gesetzesgrundlage, die Hebammen ein duales Studium ermöglicht, hatte der Bundestag bereits im Herbst 2019 beschlossen. Nun müsse man diese Regeln in Bayern zügig umsetzen. Erste Studiengänge gibt es in München und Regensburg bereits, weitere Hochschulen sollen folgen. Schwangere wolle man künftig über Onlineinformationen und Printprodukte verstärkt aufklären. Die Angebote werden in mehreren Sprachen zugänglich gemacht, um auch Frauen mit mangelnden Deutschkenntnissen Unterstützung anzubieten.

Aktionsprogramm des Bayerischen Gesundheitsministeriums (PDF, 47 KB)

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