IAB untersucht Lage auf dem Ausbildungsmarkt

IAB untersucht Lage auf dem Ausbildungsmarkt (© Monkey Business – Adobe Stock)
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Wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) mitteilt, hat sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt, trotz Herausforderungen, gebessert.

So ist 2018, verglichen mit dem Jahr 2008, zwar einerseits die Zahl an Unternehmen ohne Berechtigung zur Ausbildung um 5 Prozentpunkte gestiegen, andererseits haben aber 25 Prozent der Unternehmen mit Ausbildungsberechtigung diese auch genutzt. Das entspricht einem Anstieg von 2 Prozent. Insgesamt bildeten 29 Prozent aller Unternehmen aus, 46 Prozent verfügten über keine Berechtigung und 25 Prozent bildeten nicht aus, obwohl sie dazu berechtigt gewesen wären.

Allerdings bilden Betriebe, insbesondere KMU, selten durchgehend aus. So bildeten über einen längeren Zeitraum von 2012 bis 2018 betrachtet 46 Prozent aller berechtigten Unternehmen kontinuierlich aus, 36 Prozent phasenweise und 18 Prozent gar nicht. Die überwiegende Mehrheit nutzt ihre Ausbildungsberechtigung also zumindest in unregelmäßiger Form. Auch allgemein ist die Ausbildungsbeteiligung bei Kleinstbetrieben und ostdeutschen Unternehmen wieder gestiegen, nachdem sie zwischen 2008 und 2015 um 3 Prozentpunkte gesunken war.

Trotzdem bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt, während gleichzeitig viele junge Menschen keine Stelle für ihre Ausbildung finden. Dies liege vor allem an hohen Qualifikationsanforderungen. Für Betriebe sei es daher unabdingbar, „sich künftig auch die Potenziale bildungsschwacher Jugendlicher besser zu erschließen“, so das IAB.

IAB-Forum: Betriebliche Ausbildung – Die Herausforderungen bleiben

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