Erschöpfungszustände erkennen und ihnen entgegensteuern

Erschöpfungszustände erkennen und ihnen entgegensteuern (© weedezign -Adobe.Stock)
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Dr. Sylvia Rabstein, Epidemiologin des IPA, hat in einem Interview erklärt, wie Beschäftigte trotz der corona-bedingten Belastung fit und ausgeglichen bleiben.

Durch die Corona-Pandemie sind viele Beschäftigte einer höheren Arbeitsbelastung ausgesetzt. Eine Folge von dauerhafter Anstrengung und Schlafmangel sei das Erschöpfungssyndrom, das auch als „Fatigue“ bezeichnet wird. Zu den Symptomen zählen häufiges Blinzeln und Gähnen, aber auch eine verminderte Konzentrationsfähigkeit und eine langsamere Reaktionszeit. Ein erhöhtes Unfallrisiko und nachlassende Motivation können die Folge sein

Andauernde Erschöpfung kann zudem das Immunsystem schwächen und zu psychischen Problemen führen. Während besonders anstrengenden Phasen sei es deshalb wichtig, auf einen gesunden Schlafrhythmus zu achten. Bei einer gesunden Schlafroutine kommt es nicht nur die Dauer des Schlafes an. Auch eine erholsame Umgebung muss gegeben sein. Kurze „Nickerchen“ können hilfreich sein, sollten allerdings nicht kurz vor der eigentlichen Schlafenszeit stattfinden, da dies den Schlafrhythmus störe. Zudem sollte auf Nikotin, Koffein und zu grelles Licht am Abend verzichtet werden. Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördere hingegen einen gesunden Schlaf.

Erschöpfungssyndrom in Zeiten der Corona-Krise erkennen und entgegenwirken

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