wbmonitor-Umfrage: Qualitätsmanagement in der Weiterbildung

Seminarteilnehmer, © contrastwerkstatt - Fotolia
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Eine Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt, dass sich Qualitätsmanagement (QM) für Weiterbildungsanbieter lohnt.

2017 haben rund 80 Prozent der Bildungsexperten Systeme zur QM-Kontrolle eingesetzt. Die wbmonitor-Umfrage, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) und der Universität Gießen durchgeführt hat, zeigt, dass die Ergebnisse überwiegend positiv sind. Bei 90 Prozent der befragten Organisationen haben sich die Prozesse und bei 85 Prozent die Transparenz der Strukturen verbessert. Die interne Kommunikation haben 77 Prozent sowie die Lehr- und Lernprozesse 64 Prozent optimieren können. Zudem haben 59 Prozent der Schulungsanbieter ihre pädagogische Arbeit weiter professionalisiert und 43 Prozent haben auf diesem Weg bei den Teilnehmenden höhere Lernerfolge erzielt.

Ein Zunahme der Kursteilnehmer und eine erhöhte Auslastung haben hingegen nur jeweils 27 und 25 Prozent der Befragten verzeichnet, auf höhere Einnahmen kommen 22 Prozent. Darüber hinaus berichten 61 Prozent der Bildungsunternehmen, dass sich das Arbeitsaufkommen infolge des Qualitätsmanagements erhöht hat. Hintergrund ist laut der BIBB-Forscher, dass viele Weiterbildungsanbieter die Maßnahmen einführen ohne gleichzeitig auch das zugehörige Budget anzupassen.
88 Prozent der Organisationen kommen daher zu dem Schluss, dass Programme zur öffentlichen Förderung die Kosten für das QM nicht genügend berücksichtigen, obwohl dieses zumeist eine Bedingung für die finanzielle Unterstützung ist.

BIBB – wbmonitor

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