Neue Fördermöglichkeiten für Geflüchtete

Ethnische Gruppe © Franz Pfluegl - Adobe Stock
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Das Anfang August in Kraft getretene Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz unterstützt Menschen mit Fluchthintergrund bei Sprach- und Integrationskursen.

Wer Deutsch spricht, kann leichter Arbeit finden und am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Hier stehen allerdings vor allem Geflüchtete vor Herausforderungen, da Sprachkurse oft zeit- und kostenintensiv sind. Zudem durften in der Vergangenheit bestimmte Gruppen nicht an solchen Kursen teilnehmen. Das in Kraft getretene Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz soll das nun ändern.

Die neue Regelung ermöglicht unter anderem, dass jetzt auch Gestattete mit unklarer Bleibeperspektive nach drei Monaten an Integrations- oder Berufssprachkurs teilnehmen dürfen. Voraussetzung dafür ist, dass sie vor dem 1. August eingereist sind und als arbeitsmarktnah gelten.

Gleichzeitig können auch Geflüchtete, die eine Ausbildung absolvieren, eine finanzielle Förderung erhalten. Von den neuen Regelungen profitieren neben Menschen aus nichteuropäischen Staaten auch Auszubildende aus Ländern der EU.

Darüber hinaus ist es ab sofort möglich, während eines Sprachkurses Arbeitslosengeld zu beziehen. Bedingung dafür ist allerdings, dass der Kurs notwendig ist, um einer beruflichen Tätigkeit nachzugehen.

BMAS: Ausländerbeschäftigungsförderungsgesetz

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