Mehr Lohn und bessere Sozialstandards

Lkwfahrer
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Der Rat der Europäischen Union will die Arbeitsbedingungen von Lkw-Fahrern verbessern.

Ein aktueller Beschluss der EU-Verkehrsminister soll europaweit geltende Sozialstandards schaffen, die dem Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort“ folgen. Daneben haben sich die Politiker auch darauf geeinigt, dass Berufskraftfahrer ihre wöchentliche Ruhezeit außerhalb des Führerhauses verbringen müssen. Dadurch sind Unternehmen verpflichtet, ihren Fahrern eine komfortablere Unterkunft in Nähe der Route zu bezahlen.

Im internationalen Straßenverkehr ist der „smarte Tachograph“ ab 2024 Pflicht. Mit ihm können Prüfer unter anderem auch kontrollieren, ob Fahrzeugführer die Kabotagevorschriften einhalten. Für Transporte, die Unternehmen in einem Land außerhalb ihres eigenen EU-Landes anbieten, gelten spezielle Regeln. So will der Rat beibehalten, dass maximal drei Kabotageaktivitäten innerhalb von sieben Tagen erlaubt sind. Neu ist allerdings die fünftägige „Abkühlphase“ („Cooling-off-Periode“). Sie soll verhindern, dass der gleiche Lkw im gleichen Land ununterbrochen zum Einsatz kommt.

Darüber hinaus müssen Spediteure ihren Angestellten gestatten, mindestens alle vier Wochen nach Hause zurückzukehren. Liegen verkürzte Wochenendruhezeiten vor, sollen Mitarbeiter bereits nach drei Wochen pausieren können. Das Europaparlament muss den Beschluss des EU-Rates noch bestätigen.

Pressemitteilung des Europäischen Rates

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