Grenzüberschreitende Mobilität von Pflegefachkräften

Abschlusskonferenz HealthCareEurope, © DEKRA
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Das Europäische Projekt „HealthCareEurope“ (HCEU) fördert die Mobilität von Fachkräften im Gesundheitswesen innerhalb Europas.

Insbesondere im Gesundheitssektor ist der Fachkräftemangel zunehmend zu spüren. Eine mögliche Lösung ist, auf Pflegekräfte aus dem europäischen Ausland zu setzen. Entsprechende Anerkennungsverfahren sind jedoch sehr aufwändig und benötigen viel Zeit. Genau hier setzt das Vorhaben HCEU an. Im Zuge der dreijährigen Laufzeit haben die Projektbeteiligten unter Leitung der DEKRA Akademie als Koordinator verschiedene Werkzeuge und Methoden entwickelt, mit denen sich berufliche Qualifikationen im Bereich der professionellen Pflege schneller und einfacher auswerten und vergleichen lassen.

Die Ergebnisse haben Vertreter der fünf beteiligten Länder Ende Juni bei einer Abschlusskonferenz in Dresden einem internationalen Publikum – bestehend aus Repräsentanten von Unternehmen, Bildungsträgern und Behörden – vorgestellt. Anschließend haben die EUcareNET-Netzwerkpartner an zwei weiteren Tagen vertiefende Workshops organisiert, an denen Wissenschaftler und Branchenvertreter aus ganz Europa teilgenommen haben. Der Fokus hat hierbei auf einer Reihe zentraler Fragen gelegen: „Was bedeuten Qualifikation und Transparenz über Grenzen hinweg?“, „Welche Kompetenzen benötigen Pflegefachkräfte in der Zukunft?“ und „Wie kann das Erlernen der Sprache im Rahmen der Migration optimal gefördert werden?“

Besonders deutlich wird das Nutzungspotenzial des Projektes unter anderem durch eine 3D-Matrix in Form eines Kubus. Sie ermöglicht es, Lücken zwischen einzelnen Länderprofilen in Bezug auf die beruflichen Qualifikationen aufzuzeigen. In einer 2D-Version ist diese Kompetenzmatrix bereits inklusive der Lernergebnisse auf der Webpräsenz von HealthCareEurope abrufbar. Die 3D-Variante sowie weitere Ergebnisse und Handreichungen, unter anderem zum Validierungsprozess für weitere Länder oder auch, um Organisationsprofile zu erstellen, sollen folgen. Gleiches gilt für den Forschungsbericht zum Projekthintergrund.

HealthCareEurope (HCEU)

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