Arbeiten bei Hitze

Bauarbeiter trinkt
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Das aktuelle Magazin der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) informiert unter anderem über Hitzeschutz am Arbeitsplatz.

Auch in Deutschland sind Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad im Sommer keine Seltenheit mehr. Wer jedoch nicht an einem klimatisierten Büroplatz sitzt, sondern im Freien arbeitet, ist in der wärmsten Jahreszeit starker Sonnenstrahlung und hohen Lufttemperaturen ausgesetzt. Das kann sich zu einem Problem entwickeln, wenn Beschäftigte auf Baustellen längere Zeit ohne Pause schwere körperliche Tätigkeiten in isolierender Kleidung verrichten. Um Fach- und Führungskräfte für diese Gefahren zu sensibilisieren, hat die BG Bau nun eine Liste mit Schutzmaßnahmen speziell für die Sommermonate veröffentlicht.

So ist zunächst die Gefährdungsbeurteilung an die heißen Temperaturen anzupassen. Darüber hinaus müssen Verantwortliche für ausreichend Schatten nahe der Arbeitsplätze sorgen. Wenn es möglich ist, sollten auf dem Bau Arbeitende ihre Aufgaben morgens oder abends erledigen, da es dann meistens kühler ist. Auch genügend Trinkwasser und festgelegte Trinkpausen sind empfehlenswert, um sich vor Hitze zu schützen.

Ebenso ist die Persönliche Schutzausrüstung (PSA) auf die heißen Monate abzustimmen. Beispielsweise hilft ein Helm mit Nackenschutz gegen Sonnenbrand im Genick. Langfristig beugt er so auch schweren Folgeschäden, wie zum Beispiel Hautkrebs, vor. Die Berufsgenossenschaft fördert zudem diejenigen Unternehmen, die ihre Belegschaft mit speziellen Kühlwesten ausrüsten wollen.

BG Bau 02/2019

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