Handwerk: Digitale Technologien werden wichtiger

Handwerk: Digitale Technologien werden wichtiger (© Robert Kneschke – Adobe Stock)
© Robert Kneschke – Adobe Stock

Eine Studie des Digitalverbands Bitkom und des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH) zeigt, dass jeder zweite Handwerksbetrieb digitale Technologien verwendet.

502 Handwerksbetriebe wurden im Januar und Februar 2020 befragt. Ihren Angaben zufolge ist die Zahl der Betriebe, die digitale Technologien verwenden, seit 2017 weiter gestiegen. Die Einsatzgebiete in den Unternehmen sind vielseitig. Besonders verbreitet sind Cloud-Computing-Systeme, smarte Software für die Arbeitszeiteneinteilung oder Trackinggeräte für Maschinen.

Die Digitalisierung verändert auch, wie sich Unternehmen präsentieren. Fast alle befragten Betriebe haben eine eigene Webseite, ein Drittel nutzt zudem Soziale Medien. Außerdem kommen digitale Anwendungen bei Organisations- und Verwaltungsabläufen zum Einsatz, zum Beispiel in der Auftragsverwaltung.

Mit der Digitalisierung verändern sich auch die Anforderungen an Handwerker. Mitarbeiter mit Digitalkompetenz seien deshalb besonders gefragt. 72 Prozent der befragten Betriebe geben an, dass es ihnen schwerfällt, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. 37 Prozent investieren daher in die Weiterbildung bestehender Mitarbeiter. Dass sich Berufsbilder verändern, müsse sich auch mehr in der Berufsausbildung widerspiegeln, betont der ZDH-Geschäftsführer Sebastian Schulte. Die Betriebe sehen die Politik in der Pflicht und wünschen sich mehr Zuschüsse für Aus- und Weiterbildungen im Bereich der digitalen Kompetenz, wie die Bitkom-Umfrage aufzeigt.

Pressemitteilung des Digitalverbandes Bitkom

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