BAuA veröffentlicht Faktenblatt für Verkehrs- und Logistikberufe

Erschöpfter Lkw-Fahrer, © Africa Studio - Fotolia
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Die Informationsbroschüre „Liefern, lagern und befördern“ zeigt die gesundheitlichen Risiken in der Transportbranche auf.

Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Berufsgruppen: Die erste setzt sich aus den Bereichen Lagerwirtschaft, Post und Zustellung sowie Güterumschlag zusammen. Die zweite umfasst Personen, die gewerblich ein Fahrzeug im Straßenverkehr führen. Hintergrund sind die hohen körperlichen Anforderungen, die Arbeitsintensität und die oft langen Arbeitszeiten, die in den genannten Branchen üblich sind. So müssen 37 Prozent der Beschäftigten, die beruflich oft hinterm Steuer sitzen, auch schwere Lasten bewegen. Zudem sind beide Gruppen überdurchschnittlich oft Hitze, Kälte oder Zugluft ausgesetzt. Die Folgen können Muskel-Skelett-Erkrankungen, körperliche Erschöpfung und ein sich allgemein verschlechternder Gesundheitszustand sein.

Aber auch auf psychologischer Ebene können die genannten Tätigkeiten das individuelle Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. So zeichnen sich die Logistik- und Transportbranche beide im Arbeitsalltag durch ein hohes Maß an Routine, wenig neue oder abwechslungsreiche Aufgaben sowie einen geringen Handlungsspielraum aus. Hinzu kommen 48-Stunden-Wochen und permanenter Termindruck. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fordert daher mit dem Faktenblatt Unternehmen dazu auf, den genannten Risiken durch ein gezieltes Gesundheitsmanagement bewusst entgegenzusteuern.

BAuA: „Liefern, lagern und befördern – Arbeitsbedingungen in Verkehrs- und Logistikberufen“ (PDF, 77 KB)

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