Trend zum dualen Studium hält an

Junger Mann mit Handy und Unterlagen im Hörsaal, © Yaroslav Astakhov - Fotolia

Eine aktuelle Analyse zeigt, dass sich die Anzahl der Studierenden, die Hochschulstudium und Ausbildung miteinander kombinieren, seit 2004 mehr als verdoppelt hat.

Waren es vor 13 Jahren noch 40.972 Personen, die ein duales Studium absolviert haben, sind es 2016 bereits über 100.000 gewesen. Das zeigt die Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) der Datenbank „AusbildungPlus“. Eine ähnliche Tendenz zeigt sich auch bei den zugehörigen Ausbildungsangeboten von Unternehmen. Hat es 2004 knapp 18.200 Kooperationsausbildungsplätze gegeben, sind es heute 48.000. Zudem hat das BIBB für das vergangene Jahr 1.592 Angebote von Hochschulen registriert – 512 mehr als noch Mitte des letzten Jahrzehnts.

Die größte Zahl der Studiengänge gibt es im Ingenieurwesen (38 Prozent) und den Wirtschaftswissenschaften (34 Prozent). In den Bereichen Sozialwesen, Erziehungswissenschaften sowie Gesundheit und Pflege bleibt die Menge der Kooperationsstudiengänge zwar konstant, die Anzahl der Studierenden erhöht sich jedoch ebenfalls. Inzwischen gibt es zudem auch duale Ausbildungskonzepte in der öffentlichen Verwaltung und dem Polizeidienst.

Das BIBB-Fachportal „AusbildungPlus“ gibt es seit 2015. Im Fokus steht eine Datenbank, die Informationen zu sämtlichen in Deutschland existierenden dualen Studiengängen und den darauf aufbauenden Weiterbildungsmöglichkeiten bereitstellt. Darüber hinaus hat der Hauptausschuss des Bundesinstituts – das „Parlament der Berufsbildung“ – ein Positionspapier mit einer Orientierungshilfe zur Ausgestaltung der unterschiedlichen Qualitätsdimensionen für duale Studiengänge herausgegeben.

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