Die Ausbildung in Laborberufen wird digitaler

Die Ausbildung in Laborberufen wird digitaler  ( kasto – Adobe Stock )
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Im Auftrag der Bundesregierung hat das BiBB mit Partnern die Ausbildungsverordnung für Chemie-, Biologie- und Lacklaboranten überarbeitet.

Die fortschreitende Digitalisierung verändert auch die Arbeit in der Chemie- und Pharmaindustrie. 2018 wurde deshalb schon die Ausbildung zum Chemikanten umstrukturiert. Jetzt haben das Bundesinstitut für berufliche Bildung (BiBB), die zuständigen Bundesminister und Vertreter aus der betrieblichen Praxis die Ausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack modernisiert.

Die größte Veränderung ist die Einführung von zwei neuen Wahlqualifikationen, die speziell auf digitale Kompetenzen ausgerichtet sind. Im Qualifikationsbereich „Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und Produktion“ lernen Auszubildende die verschiedenen Facetten der Arbeit in einer digitalen Laborumgebung kennen. Im Wahlbereich „Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen“ stehen dagegen Labormanagement- und Laborinformationssysteme im Fokus. Beide Kompetenzfelder wurden entwickelt, um ausgestatteten Ausbildungsbetrieben die Möglichkeit zu geben, neue Ausbildungsschwerpunkte zu setzen.

Die neue Ausbildungsverordnung tritt zusammen mit dem entsprechenden Rahmenlehrplan, der von der Kultusministerkonferenz beschlossen wurde, am 1. August 2020 in Kraft.

Pressemitteilung des Bundesinstituts für berufliche Bildung

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