Hoher Weiterbildungsbedarf bei Geflüchteten

Gruppe Jugendlicher mit Migrationshintergrund, © Daniel Ernst - Fotolia
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Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass die angebotenen Qualifizierungen für Menschen mit Migrations- und Flüchtlingshintergrund derzeit stark gefragt sind.

Das gilt insbesondere für Aus- und Weiterbildungsangebote, die die Teilnehmenden sprachlich und fachlich schulen. Damit tragen die entsprechenden Bildungsanbieter maßgeblich zur Integration Geflüchteter in Deutschland bei. Das zeigt nun die wbmonitor-Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE).

Schulungsangebote, die die Arbeitsagenturen und Jobcenter finanzieren, weisen die höchste Nachfrage auf. Hier ist der Klimawert des wbmonitors zwischen 2015 und 2016 von 36 auf 54 Punkte gestiegen. Den größten Zuwachs verzeichnen dabei Einstiegskurse, die Basiskenntnisse der deutschen Sprache vermitteln. Aber auch Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahmen, die der Arbeitsmarktintegrationen dienen, haben deutlich zugenommen. Volkshochschulen, die Integrationskurse im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) durchführen, verzeichnen ebenfalls zunehmende Teilnehmerzahlen. Hier hat sich der Klimawert um neun Punkte erhöht.

Den größten Anstieg mit 62 Punkten weisen jedoch von Unternehmen finanzierte Fortbildungen auf. Dazu gehören gleichermaßen Qualifizierungen für neue Mitarbeiter mit Flüchtlingshintergrund als auch für das bereits vorhandene Personal.

wbmonitor-Umfrage 2016 zum Thema „Kulturelle Vielfalt“

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