EU vereinheitlicht Führerscheine

fuehrerschein, © blende11.photo - Fotolia
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Wer einen Führerschein besitzt, der vor dem 19. Januar 2013 ausgestellt worden ist, muss diesen ab 2022 umtauschen.

In welchem Jahr Führerscheininhaber damit dran sind, hängt davon ab, ob es sich um die rosane, die graue oder die Kartenvariante handelt. Während die Fristen für die alten Papiere von vor 1999 nach Geburtsjahr gestaffelt sind, ist bei den Plastikkarten das Ausstellungsdatum ausschlaggebend. So soll gewährleistet sein, dass der Ablauf des Prozesses möglichst geordnet verläuft. Ende der Übergangsphase ist der 19. Januar 2033.

In Deutschland betrifft das rund 43 Millionen Menschen. Zuständig dafür sind die örtlichen Fahrerlaubnisbehörden, die für den Vorgang den aktuellen Führerschein, einen Personalausweis oder Reisepass sowie ein biometrisches Passfoto benötigen. Das neue Dokument ist dann 15 Jahre lang gültig.

Die Fristen im Einzelnen sind:

  • Geburtsjahr vor 1953: Fristende 19.01.2033
  • Geburtsjahr 1953–1958: Fristende 19.01.2022
  • Geburtsjahr 1959–1964: Fristende 19.01.2023
  • Geburtsjahr 1965–1970: Fristende 19.01.2024
  • Geburtsjahr 1971 und später: Fristende 19.01.2025
  • Ausstellungsjahr 1999–2001: Fristende 19.01.2026
  • Ausstellungsjahr 2002–2004: Fristende 19.01.2027
  • Ausstellungsjahr 2005–2007: Fristende 19.01.2028
  • Ausstellungsjahr 2008: Fristende 19.01.2029
  • Ausstellungsjahr 2009: Fristende 19.01.2030
  • Ausstellungsjahr 2010: Fristende 19.01.2031
  • Ausstellungsjahr 2011: Fristende 19.01.2032
  • Ausstellungsjahr 2012–18.012013: Fristende 19.01.2033

Wer seinen Führerschein freiwillig eher umtauschen möchte, kann das auch bereits vor dem jeweiligen Stichtag tun. Mit der neuen Regelung will die EU die unterschiedlichen Führerscheindokumente in den einzelnen Mitgliedstaaten vereinheitlichen und sie zugleich fälschungssicherer gestalten.

ADAC: Fristen für den verpflichtenden Führerschein-Umtausch in Kraft

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