BAuA: sichere Atemschutzmasken erkennen

BAuA: sichere Atemschutzmasken erkennen (© evelien – stock.adobe.com)
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Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat eine kompakte Orientierungshilfe zur Identifizierung von sicheren Schutzmasken veröffentlicht.

Masken sind eine essentielle Maßnahme, um sich und andere vor einer Corona-Infektion zu schützen. Neben einfachen Mund-Nasen-Masken, gibt es dabei auch besonders effiziente Atemschutzmasken, die Viren und andere Partikel aus der Luft filtern können. Die Nachfrage nach solchen Exemplaren sei besonders hoch. Leider gebe es auf dem Markt häufig auch Atemschutzmasken, die irreführend gekennzeichnet oder nicht zertifiziert sind. Diese böten oft nicht den versprochenen Schutz. Um hier Klarheit zu schaffen, hat die BAuA daher die Orientierungshilfe „Hinweise zum Erkennen konformer Atemschutzmasken“ veröffentlicht.


Orientierungshilfe setzt bei Kennzeichnung an

Die Anforderungen an persönliche Schutzausrüstung werden in der Europäischen Verordnung (EU) 2016/425 geregelt. Diese verpflichtet Hersteller, ihre Produkte von unabhängigen Stellen prüfen und zertifizieren zu lassen. Die korrekte Kennzeichnung kann daher Aufschluss über die Schutzfunktion geben. So müssten konforme Masken beispielsweise immer das CE-Zeichen sowie eine vierstellige Nummer einer Prüfstelle tragen. Finden sich widersprüchliche Angaben auf der Verpackung, sollte die Maske nicht benutzt werden.


Weitere Tipps im Fokus

Die Orientierungshilfe der BAuA liefert noch weitere nützliche Informationen, beispielsweise zur Identifizierung der unterschiedlichen Maskentypen und zum Benutzen der persönlichen Schutzausrüstung. Die komplette Publikation können Interessierte auf der Website der Bundesanstalt kostenlos herunterladen.


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Pressemitteilung der BAuA


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