Bundesregierung beschließt Konjunkturpaket in Milliardenhöhe

Bundesregierung beschließt Konjunkturpaket in Milliardenhöhe (© Farknot Architect - Adobe Stock)
© Farknot Architect – Adobe Stock

Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich die Regierungskoalition am 3. Juni 2020 auf ein Konjunktur- und Zukunftspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro geeinigt.

Die weltweite Corona-Pandemie hat auch die deutsche Wirtschaft geschwächt. Nach zwei Tagen intensiver Verhandlungen hat die Bundesregierung daher nun ein umfangreiches Konjunkturpaket in Höhe von 130 Milliarden Euro beschlossen. Unmittelbar sollen damit Unternehmen gestärkt und Arbeitsplätze gesichert werden. So soll zum Beispiel die Mehrwertsteuer zeitweise auf 16 Prozent gesenkt werden, um die Binnennachfrage zu erhöhen. Unternehmen sollen außerdem steuerlich entlastet werden. Sie können zudem Überbrückungshilfen beantragen, wenn ihre Umsätze im April und Mai Corona-bedingt um mindestens 60 Prozent im Vergleich zu den Vorjahresmonaten zurückgegangen sind. Auch bei den Stromkosten sind Hilfsmaßnahmen und Zuschüsse möglich.

Um die Konjunktur langfristig anzukurbeln, sind 50 Milliarden Euro des Pakets für Zukunftsinvestitionen reserviert. Insbesondere eine klima- und umweltfreundliche Verkehrs- und Mobilitätsinfrastruktur ist dabei ein zentraler Punkt. Der Bund will beispielsweise in ein „Bus- und LKW-Flotten-Modernisierungs-Programm“ investieren und alternative Antriebe bei Nutzfahrzeugen stärker fördern. Auch in die Ladesäulen-Infrastruktur soll investiert werden. Weitere Bereiche sind die Wasserstoffwirtschaft und Quantentechnologien.

Darüber hinaus sollen auch Arbeitnehmer, Kommunen und Familien vom neuen Konjunkturpaket profitieren. Eine detaillierte Übersicht über die zahlreichen Ansätze erhalten Sie über das Eckpunktepapier der Bundesregierung.

Pressemitteilung der Bundesregierung: Milliardenhilfen beschlossen

Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655
E-Mail: