KI-Observatorium in Berlin eröffnet

KI-Observatorium in Berlin eröffnet (© Gorodenkoff – Adobe Stock)
© Gorodenkoff – Adobe Stock

Am 3. März hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil das Deutsche Observatorium für Künstliche Intelligenz in Arbeit und Gesellschaft in Berlin eröffnet.

Die Hauptaufgabe des KI-Observatoriums wird es sein, den Einsatz Künstlicher Intelligenz in den Bereichen Gesellschaft, Arbeit und Wirtschaft zu beobachten und künftige Anwendungsbereiche zu identifizieren. Dadurch soll die Institution dazu beitragen, dass KI sowohl in der Gesellschaft als auch in der Arbeitswelt verantwortungsbewusst eingesetzt wird. „Der Einsatz und massive Ausbau von Künstlicher Intelligenz entscheidet über unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und damit unseren Wohlstand. Dabei muss aber immer die Technologie dem Menschen dienen“, betonte Heil. Die Arbeit des Observatoriums gliedert sich in fünf Handlungsfelder:

1) Technologie-Foresight und Technikfolgenabschätzung
2) KI in der Arbeits- und Sozialverwaltung
3) Ordnungsrahmen für KI und soziale Technikgestaltung
4) Aufbau internationaler und europäischer Strukturen
5) Gesellschaftlicher Dialog und Vernetzung

Die Arbeitswelt steht dabei vor allem im ersten Handlungsfeld im Fokus. Hier geht es um die Fragen, wie KI sich auf die Arbeit, Erwerbstätige und die Gesellschaft auswirkt und wie der Umgang mit KI in der betrieblichen Praxis gestaltet werden kann.

Das KI-Observatorium ist ein Projekt der „Denkfabrik Digitale Arbeitsgesellschaft“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Für seine Laufzeit bis 2022 verfügt es über ein Gesamtbudget von 20 Millionen Euro.

BMAS Pressemitteilung: KI-Observatorium eröffnet

Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655
E-Mail: