Elektromobilität: Zahl der Ladestationen deutlich gestiegen

Ladestation für E-Auto
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Laut Ladesäulenregister des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW) hat sich die Anzahl der E-Tankstellen in Deutschland auf 16.100 erhöht.

Geht es um elektrisch angetriebene Fahrzeuge, ist ein häufiger Kritikpunkt, dass die vorhandene Ladeinfrastruktur immer noch unzureichend ist. Eine aktuelle Erhebung des BDWE zeigt jedoch, dass sich seit Ende Juli 2018 viel getan hat: Rund 2.600 neue Stationen sind seitdem entstanden. Das ist ein Zuwachs von 20 Prozent in 5 Monaten. Von den derzeit insgesamt 16.100 Säulen entfallen 12 Prozent auf Schnellladestationen. An diesen können Besitzer die Batterie ihres Elektromobils in nur 30 Minuten um bis zu 80 Prozent aufladen.

In die Erfassung des Verbandes sind die Stromsäulen von Energieunternehmen und weiteren Anbietern, wie zum Beispiel Parkhaus- und Parkplatzbetreiber, Supermärkten und Hotels, eingeflossen. Private Energietankstellen hat der Verband hingegen nicht in das Register aufgenommen.

Die wachsende Ladeinfrastruktur ist eine der wichtigsten Voraussetzung dafür, dass Unternehmen und Privatpersonen die emissionsarmen E-Fahrzeuge traditionellen Antrieben vorziehen – ein notwendiger Schritt, wenn es darum geht, die aktuellen Klimaziele einzuhalten. So muss die Bundesrepublik Deutschland Treibhausgas-Emissionen bis 2020 gegenüber 1990 um mindestens 40 Prozent senken.

Ladesäulenregister des Bundesverbandes der Energie und Wasserwirtschaft e.V.

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