Tödliche Wegeunfälle nehmen zu

Wegeunfall zwischen Auto und Fahrrad, © Andrey Popov - Fotolia
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Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat die vorläufigen Zahlen zu den meldepflichtigen Arbeits- und Wegeunfällen 2018 veröffentlicht.

Mit einem Plus von 31 Personen sind im letzten Jahr deutlich mehr Menschen bei einem Wegeunfall ums Leben gekommen als noch 2017. Das entspricht einem Zuwachs von 11 Prozent. Laut der DGUV verläuft der Anstieg damit parallel zu der ebenfalls erhöhten Anzahl der Verkehrstoten. Rückläufig sind hingegen die Unfallrenten infolge eines Unglücks auf dem Weg von der oder zur Arbeit. Sie sind gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Prozent gesunken.

Im Berichtsjahr 2018 ist es dem Spitzenverband der deutschen Berufsgenossenschaften zufolge zudem zu rund 877.000 meldepflichtigen Arbeitsunfällen gekommen. Das ist ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der tödlichen Vorfälle hat sich hingegen im Vergleich zu 2017 um 21 Todesfälle reduziert. Die zugehörigen Rentenfälle verzeichnen ein Minus von 0,4 Prozent.

Um das Unfallrisiko im Betrieb oder auf dem Arbeitsweg weiter zu senken, setzen die Berufsgenossenschaften unter anderem auf die Präventionskampagne „kommmitmensch“. Sie soll Angestellte stärker für das Thema Sicherheit und vorhandene Gefahren sensibilisieren. Ziel ist es, Unfälle während der Arbeitszeit sowie berufsbedingte Erkrankungen zu minimieren. Interessierte können sich auf der Seite der Initiative unter anderem mit Videos und Broschüren über Maßnahmen zur Unfallverhütung informieren.

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