Forschungsprojekt zeigt Bedeutung von Arbeitssicherheitsfachkräften auf

Fachkraft für Arbeitssicherheit prüft Arbeitsmittel, © industrieblick – Fotolia
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Der kürzlich dazu erschienene Bericht der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verdeutlicht die wachsenden Kompetenzanforderungen an Fachkräfte für Arbeitssicherheit.

In ihrer Untersuchung prognostiziert die BAuA, dass der sicherheitstechnische Betreuungsbedarf von Betrieben hinsichtlich des Faktors Zeit sowohl aktuell als auch zukünftig abgedeckt sein wird. Anhand der Entwicklung unterschiedlicher Bedarfsszenarien ermittelte die Bundesanstalt eine fast doppelt so hohe Bedarfsdeckung. Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin können die insgesamt 52.400 bis 59.700 Fachkräfte für Arbeitssicherheit, die momentan zur Verfügung stehen, eine zeitliche Kapazität von 34, 8 bis 61 Millionen Stunden pro Jahr aufbringen, um Betriebe in sicherheitstechnischen Fragen zu betreuen – nötig wären den Berechnungen der BAuA zufolge 17,2 bis 37,6 Millionen Stunden.

Gleichzeitig seien jedoch neue Kompetenzen gefragt, um in der sich stetig wandelnden Arbeitswelt Schritt halten zu können. Neben Lernbereitschaft sowie der Bereitwilligkeit zur Fortbildung sollten Fachkräfte für Arbeitssicherheit außerdem über zunehmende soziale Kooperations- und Beratungsfähigkeiten verfügen. Das bereits jetzt anspruchsvolle Kompetenzprofil müsse in Zukunft durch Fähigkeiten erweitert werden, die die Anpassung an die wachsende Vernetzung verschiedener arbeitsweltlicher Akteure einschließen.

Die sicherheitstechnische Betreuung durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit ist durch das Arbeitssicherheitsgesetz sowie die DGUV Vorschrift 2 geregelt.

BAuA: Bedarf an Fachkräften für Arbeitssicherheit in Deutschland (PDF, 7 MB)

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