Bessere Pflege durch neue Technologien

Bessere Pflege durch neue Technologien (© Photographee.eu - Adobe Stock)
© Photographee.eu - Adobe Stock

Im Pflegesektor wächst die Beliebtheit von analogen und digitalen Assistenzsystemen, die Pflegekräfte bei ihrer Arbeit unterstützen.

Einer aktuellen Studie zufolge sind in Deutschland bis zum Jahr 2035 zwischen 135.000 und 150.000 zusätzliche Fachkräfte in der Pflegebranche nötig. Um diesen Bedarf zu decken, will die Bundesregierung unter anderem Personal aus dem Ausland anwerben. Darüber hinaus sollen neue Technologien eingesetzt werden, die Pflegekräfte entlasten und Pflegebedürftige selbstständiger machen sollen. Eine Online-Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hat nun ergeben, dass Fachkräfte Systeme bevorzugen, die bei körperlichen Arbeiten unterstützen.

Besteht beispielsweise Zugang zu Hebehilfen, werden diese im Alltag von etwa zwei Dritteln der Pflegekräfte auch genutzt. Gleiches gilt für den Einsatz von Smartphones und Tablets, mit denen zum Beispiel durchgeführte Pflegemaßnahmen dokumentiert werden können. Kuschelroboter, die Bedürftige sozial und emotional ansprechen, sind bei Beschäftigten in der Pflege hingegen nicht beliebt. Laut Institut befürchten fast alle der knapp 130 Umfrageteilnehmer einen Verlust der menschlichen Wärme.

Allerdings sind der Studie zufolge Pflegeeinrichtungen häufig nicht mit solchen Assistenzsystemen ausgestattet. Werden Hilfsmittel angeschafft, dann nutzt die Belegschaft diese auch. Die Autoren unterscheiden dabei drei Typen von diesen Systemen. Zum ersten Typ gehören zum Beispiel Hebehilfen. Unter die zweite Kategorie fallen unter anderem Serviceroboter oder telemedizinische Hilfsmittel. Soziale Roboter, wie beispielsweise Streichelrobben, zählen zum dritten Typ.

AOK Pflegereport 2019 (PDF)

Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655
E-Mail: