Holz- und Metallbranche: Arbeitsunfälle nehmen ab

Cover: BGHM-Jahresbericht 2017, © Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)
© Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)

Die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle in Holz- und Metallbetrieben ist 2017 um 1,29 Prozent auf 146.592 gesunken.

Das zeigt der aktuelle Jahresbericht 2017 der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM). Die Quote hat sich demnach von 23,68 auf 22,17 Unfälle pro eine Million Arbeitsstunden reduziert. Somit bestätigt sich auch in diesem Jahr der Trend, dass die Arbeitsplätze in den beiden Branchen durch Aufklärungsinitiativen und langfristig angelegte Maßnahmen immer sicherer werden.

Ein anderes Bild ergibt sich hingegen bei den Wegeunfällen. Hierbei handelt es sich um Unglücke, die sich auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg von dieser ereignen. Zwar ist hier die Zahl der tödlich Verunglückten um mehr als 30 Prozent zurückgegangen, die Zahl der Unfallopfer an sich ist jedoch zwischen 2016 und 2017 um mehr als vier Prozent auf 20.536 gestiegen. Das entspricht einer Unfallquote von 4,20 je 1.000 Versicherter.

Vor diesem Hintergrund will die Berufsgenossenschaft zukünftig Arbeitnehmer noch stärker für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisieren. Zu diesem Zweck hat sie Unterweisungsmaterialien speziell für Auszubildende entwickelt, die Firmen aus der Holz- und Metallbranche bei der BGHM anfordern können. Auch bietet sie Mitgliedsunternehmen die Kostenübernahme von Fahrsicherheitstrainings sowie umfangreiche Checklisten und Informationsmaterialen an.

BGHM: Arbeitsschutz bewegt, Jahresbericht 2017 (PDF, 5,6 MB)

Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655

E-Mail: