Der richtige Einsatz von Atemschutzmasken

Der richtige Einsatz von Atemschutzmasken (© brudertack69 - Adobe Stock)
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Im Zuge der Corona-Pandemie informiert die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) über den Unterschied zwischen Atem- und Mund-Nasen-Schutzmasken.

Arbeitnehmer müssen die Unterschiede kennen, insbesondere wenn sie in direktem Kontakt zu Infizierten stehen. Dies betreffe vor allem Beschäftigte im Gesundheitswesen, also zum Beispiel Ärzte und Pflegekräfte. Bei einem hohen Infektionsrisiko sind die Mund-Nasen-Schutzmasken nicht ausreichend. Sie wehren lediglich Flüssigkeiten ab, wie etwa Spritzer, und schützen andere vor Krankheitserregern, die beim Atmen ausgeschieden werden. Sie sollten daher von Infizierten getragen werden, um ihre Mitmenschen nicht anzustecken.

Für den Eigenschutz sind Atemschutzmasken geeigneter, weil sie infektiöse Partikel aus der Luft filtern können. Diese FFP-Masken gibt es mit verschiedenen Schutzgraden. Für den Schutz vor dem Coronavirus empfiehlt die DGUV FFP2-Masken, bei erhöhtem Risiko sogar FFP3-Masken. Aufgrund der hohen Nachfrage sind aber oft keine FFP2-Masken verfügbar. In so einem Fall können Masken genutzt werden, die nach ausländischen Standards zertifiziert wurden. Diese sollten mindestens dem amerikanischen Standard N95 gerecht werden.

Zudem erklärt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), dass Schutzmasken auch in anderen Arbeitssituationen relevant sind, beispielsweise bei Staubbelastung. Dort können Halbmasken mit P2- oder P3-Filtern eingesetzt werden. Diese seien bei bestimmten Tätigkeiten ohnehin vorgeschrieben und schützen ebenfalls gut vor dem Virus, so die BG Bau.

Presseinformation der DGUV
Presseinformation der BG Bau

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