Zahl der MPU-Begutachtungen bleibt konstant

Kalendereintrag MPU, © Wolfilser - Fotolia
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2016 haben sich insgesamt 91.185 Personen im Rahmen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) begutachten lassen.

Das zeigen nun aktuelle Zahlen der Bundesanstalt für Straßenwesen. So entscheidet die Straßenverkehrsbehörde auf Basis des MPU-Gutachtens, das eine psychologische und medizinische Untersuchung voraussetzt, ob sie die Fahrerlaubnis erteilt, zurückgibt oder verweigert. 2016 hat sie 60 Prozent aller begutachteten Personen als „geeignet“ und rund 35 Prozent als „ungeeignet“ befunden. Damit bleibt die Zahl der MPU im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert.

Der häufigste Grund für eine medizinisch-psychologische Untersuchung ist auch 2016 wieder Alkohol am Steuer gewesen. Dabei ist die Zahl der wiederholten Alkoholauffälligkeiten gegenüber 2015 um 11 Prozent gesunken. Und auch die Alkoholdelikte in Zusammenhang mit Verkehrsauffälligkeiten oder anderweitigen strafrechtlichen Auffälligkeiten haben sich um sieben Prozent reduziert. Der Anteil der Vorfälle mit Betäubungsmitteln hat sich 2016 hingegen um 4,3 Prozent erhöht.

Oft können die Betroffenen eine erneute Erteilung der Fahrerlaubnis beantragen. Erhalten sie die Einstufung „nachschulungsfähig“, was je nach Altersgruppe möglich ist, kann die Straßenverkehrsbehörde die Fahrerlaubnis nach der Teilnahme an entsprechenden Kursen wieder erteilen. Im vergangenen Jahr haben ca. sechs Prozent der Fälle dieser Kategorie angehört.

Bundesanstalt für Straßenwesen: Begutachtung der Fahreignung 2016 (PDF, 601 KB)

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