BMVI erprobt klimafreundliche Lkw-Antriebstechnologien

BMVI erprobt klimafreundliche Lkw-Antriebstechnologien (© AA+W – stock.adobe.com)
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Im Rahmen von drei Projekten möchte das BMVI Kenntnisse über die Praxistauglichkeit verschiedener klimafreundlicher Lkw-Antriebstechnologien gewinnen.

Im vergangenen November hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) das „Gesamtkonzept klimafreundliche Nutzfahrzeuge“ veröffentlicht. Es beinhaltete konkrete Pläne für alternative Lkw-Antriebstechnologien sowie notwendige Maßnahmen für deren Etablierung auf dem Markt. Eine Maßnahme waren große Streckennetze, sogenannte Innovationscluster, in denen die Technologien in der Praxis getestet werden. Das BMVI hat nun in mehreren Projekten drei solcher Innovationscluster auf den Weg gebracht.


Lademöglichkeiten in der Innovationsregion „E-Highway Bayern“

In Bayern soll zum Beispiel entlang der A9 von München nach Nürnberg das dynamische und stationäre Laden von Batterie- und Brennstoffzellen-Lkw erprobt werden. Dafür ist in der Nähe einer Oberleitungsstrecke der Aufbau eines Netzes von Wasserstofftankstellen und stationären Elektro-Schnelladestationen geplant. Dadurch könnten entsprechend ausgestattete Lkw auch abseits der Oberleitung emissionsfrei betrieben werden.


Erproben und optimieren

In einem anderen Projekt wird entlang der A2 vom Ruhrgebiet bis nach Berlin das stationäre Laden mithilfe von Hochleistungsladepunkten an Rasthöfen erprobt. In Baden-Württemberg steht hingegen auch die Optimierung von Planungs- und Genehmigungsverfahren für Lkw mit alternativen Antrieben auf längeren Strecken im Fokus. Detaillierte Informationen zu den Innovationsclustern finden Interessierte auf der Website des BMVI.


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Pressemitteilung BMVI

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