BMBF: Ausbildungsplätze sichern in Krisenzeiten

BMBF: Ausbildungsplätze sichern in Krisenzeiten (© Robert Kneschke – stock.adobe.com)
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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat bekanntgegeben, dass das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ verlängert und verbessert wird.

Im Februar hatte eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gezeigt, dass das Programm von vielen Betrieben gut angenommen wird. Über ein Viertel der förderberechtigten Betriebe habe im Dezember 2020 demnach bereits Fördermittel beantragt. Das BMBF hat nun bekanntgegeben, dass das Programm unter verbesserten Konditionen verlängert wird. Dies soll die betriebliche Berufsausbildung in der Pandemie weiter stabilisieren.


Prämien werden verdoppelt

Mit dem neuen Maßnahmenpaket werden die Ausbildungs- und Übernahmeprämien verdoppelt sowie die Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit verbessert. Aktuell erhalten Ausbildungsbetriebe, deren Auszubildendenzahl stabil bleibt, einen Zuschuss von 2.000 Euro pro abgeschlossenem Ausbildungsvertrag. Betriebe, die ihr Angebot an Lehrstellen im Vergleich zu den drei Vorjahren steigern, erhalten 3.000 Euro. Diese Beträge werden ab dem 1.Juni 2021 auf 4.000 Euro bzw. 6.000 Euro angehoben. Zudem können künftig auch Betriebe mit bis zu 499 Mitarbeitenden diese Leistungen beziehen. Aktuell liegt die Grenze bei 249 Mitarbeitenden.


Grundlage für einen guten Start ins Berufsleben

Insgesamt stehen 2021 für das Bundesprogramm 500 Millionen Euro zur Verfügung. Die neuen Maßnahmen tragen dazu bei, „dass junge Frauen und Männer einen Ausbildungsplatz finden und auch weitere Unterstützung bekommen“, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Das Paket ermögliche ihnen auch in diesen schwierigen Zeiten einen guten Start in den Beruf. Zudem helfe es den Unternehmen, da der Fachkräftebedarf in den nächsten Jahren weiter steigen werde.


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Pressemitteilung BMBF

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