Bessere Berufsintegration von Menschen mit Behinderung

Bessere Berufsintegration von Menschen mit Behinderung (© Marcos – stock.adobe.com)
© Marcos – stock.adobe.com

Der Deutsche Bundestag hat das Teilhabestärkungsgesetz beschlossen, mit dem die Situation von Menschen mit Behinderung am Arbeitsmarkt verbessert werden soll.

„Eine inklusive Gesellschaft – das ist das Ziel, auf das wir hinarbeiten“, betonte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen, hat der Bundestag nun das sogenannte Teilhabestärkungsgesetz beschlossen. Das Gesetz soll Menschen mit Behinderung ermöglichen, selbstbestimmter am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Darüber hinaus soll es ihre Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen.


Fördermöglichkeiten angeglichen

Einer der Gesetzespunkte bezieht sich explizit auf Menschen, die aufgrund einer Behinderung eine Reha-Maßnahme wahrnehmen und Arbeitslosengeld II beziehen. Sie erhalten in den Jobcentern künftig die gleichen Fördermöglichkeiten wie andere erwerbstätige Leistungsberechtigte. Diese Neuerung soll ihre Eingliederungschancen in den Arbeitsmarkt verbessern.


Budget für Ausbildung wird ausgeweitet

Das SGB IX wird um eine Gewaltschutzregelung ergänzt. Diese verpflichtet Leistungserbringer von Reha- und Teilhabeleistungen dazu, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um Menschen mit Behinderung vor Gewalt zu schützen. Zudem sieht das Gesetz eine Ausweitung des Budgets für Ausbildungen vor. Künftig sollen davon auch diejenigen profitieren, die im Arbeitsbereich einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung tätig sind. Mehr Informationen zum Teilhabestärkungsgesetz finden Interessierte auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.


Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Pressemitteilung der Bundesregierung: Für mehr gesellschaftliche Teilhabe

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939 +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655
E-Mail: