BAuA untersucht Infektionsschutzmaßnahmen in Betrieben

BAuA untersucht Infektionsschutzmaßnahmen in Betrieben (© DEKRA Media GmbH)
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Im Rahmen einer Studie hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Umsetzung von Corona-Arbeitsschutzmaßnahmen in Unternehmen untersucht.

Für die Studie hat die BAuA über 3.000 Beschäftigte aus unterschiedlichen Branchen befragt. Eine erste Befragungsrunde fand von April bis Juli 2020 statt, eine weitere im Januar und Februar 2021. Dabei machten die Befragten jeweils Angaben zur Umsetzung von personenbezogenen und organisatorischen Infektionsschutzmaßnahmen in ihren Betrieben.


Personenbezogene Maßnahmen etabliert

Die Ergebnisse zeigen, dass beinahe alle vertretenen Unternehmen personenbezogene Arbeitsschutzmaßnahmen umsetzen. Dazu zählen etwa eine Maskenpflicht oder die Bereitstellung von Desinfektionsmitteln. Organisatorische Schutzmaßnahmen hätten die Firmen in diesem Jahr jedoch seltener angewendet als noch in 2020. Während schutzbedürftige Personen im letzten Jahr in über der Hälfte der Unternehmen freigestellt wurden, war dies in 2021 nur noch bei einem Drittel der Fall. Auch die Zahl der Beschäftigten, die von flexiblen Arbeitszeiten berichteten, ging deutlich zurück.


Beschäftigte bewerten Angemessenheit der Maßnahmen

Die Teilnehmer (m/w/d) wurden zudem gefragt, für wie angemessen sie die Schutzmaßnahmen halten. Bei der Bewertung gab es je nach Branche deutliche Unterschiede. Angestellte der IT-Branche sagten zu 93 Prozent, dass die Maßnahmen angemessen seien. Dagegen gab beinahe jeder fünfte Beschäftigte in sozialen und kulturellen Dienstleistungsberufen an, dass die Maßnahmen nicht weitreichend genug seien.


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Pressemitteilung BAuA

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