Während der Arbeitszeit richtig lüften

Während der Arbeitszeit richtig lüften
© Vitaliy Hrabar – Adobe Stock

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) erklärt, wie richtiges Lüften während der Pandemie das Ansteckungsrisiko am Arbeitsplatz senkt.

Das Corona-Virus verbreitet sich durch Tröpfchen und kleinste Flüssigkeitspartikel, sogenannte Aerosole. Während Tröpfchen schnell auf den Boden sinken, halten sich Aerosole in der Luft und verteilen sich im ganzen Raum. Deshalb steigt das Infektionsrisiko in schlecht belüfteten Räumen auch wenn der Mindestabstand eingehalten wird. Wie richtiges Lüften das verhindern kann, fasst die DGUV in einer neuen Handlungsempfehlung zusammen.


Freies Lüften

Als freie Lüftung wird das Stoßlüften mit vollständig geöffneten Fenstern bezeichnet. Um ein Ansteigen der Viruskonzentration zu vermeiden, empfiehlt die DGUV Büroräume jede Stunde und Konferenzräume alle zwanzig Minuten auf diese Art zu lüften. Im Sommer sollte das Fenster mindestens zehn Minuten und im Winter mindestens drei Minuten geöffnet bleiben. Das Lüften mit gekipptem Fenster sei lediglich eine zusätzliche Maßnahme.


Technisches Lüften

Eine kontinuierliche Luftzufuhr durch eine raumlufttechnische Anlage wird technische Lüftung genannt. Von RLT-Anlagen gehe nur ein geringes Übertragungsrisiko aus. Die Belüftungsanlage sollte deshalb nie ausgeschaltet, sondern auch außerhalb der Arbeitszeit mit geringer Leistung betrieben werden. Dabei sei es wichtig, den Umluftbetrieb zu vermeiden und die Außenluftzufuhr zu erhöhen.


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Pressemitteilung der DGVU


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