BG BAU: Richtig Heben und Tragen

BG BAU: Richtig Heben und Tragen (© WaverbreakerMediaMicro - stock.adobe.com)
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Die BG BAU hat hilfreiche Tipps für die Praxis veröffentlicht, mit denen einer Berufskrankheit durch falsches Heben und Tragen von Lasten vorgebeugt werden kann.

337 berufsbedingte Erkrankungen der Lendenwirbelsäule durch falsches Heben und Tragen hat die DGUV in 2020 anerkannt. Daraus resultierten auch 225 neue Berufskrankheitenrenten. Insgesamt liegt falsches Heben und Tragen damit auf dem zweiten Platz der häufigsten physischen Ursachen für eine Berufskrankheit. Am 1. August tritt nun eine neue Berufskrankheiten-Verordnung in Kraft, in der zusätzlich die Hüftgelenksarthrose als Berufskrankheit anerkannt wird. Da auch diese Krankheit aus falschem Heben und Tragen resultiert, gibt die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) nun Tipps zum sicheren Bewegen von Lasten.


Gefahr von Verschleiß besonders relevant

Wichtig sei es, Anzeichen für eine Erkrankung, wie etwa Bewegungseinschränkungen, nicht zu ignorieren. Sonst drohe ein chronischer und irreversibler Verschleiß. Für Lasten ab 15 Kilogramm gibt es daher bestimmte Grundregeln. Beispielsweise sollte man sie nur mit geradem Rücken anheben oder absetzen und immer dicht am Körper tragen. Idealerweise sollten Lasten aufgeteilt und mit Hebehilfen getragen werden.


Hüftgelenksarthrose als Berufskrankheit

Damit eine Hüftgelenksarthrose als Berufskrankheit anerkannt wird, müssen Betroffene mindestens zehnmal pro Tag Lasten von mindestens 20 Kilogramm getragen haben. Außerdem muss ein Gesamtgewicht von mindestens 9.500 Tonnen im Arbeitsleben bewegt worden sein. Weitere Informationen sowie die vollständigen Praxistipps finden Interessierte auf der Webseite der BG BAU.


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Pressemitteilung der BG BAU

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