Symptomlose Corona-Infektionen der DGUV melden

Symptomlose Corona-Infektionen der DGUV melden (© Syda Productions - stock.adobe.com)
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Aufgrund zahlreicher Anfragen erklärt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, unter welchen Vorzeichen eine Corona-Infektion am Arbeitsplatz meldepflichtig ist.

Wie die DGUV erklärt, herrsche in vielen Unternehmen derzeit Unsicherheit, wann eine Infektion mit dem Coronavirus der Unfallversicherung und den Berufsgenossenschaften gemeldet werden muss. Bei einer COVID-19 Erkrankung könne es sich prinzipiell um einen Arbeitsunfall oder eine Berufserkrankung handeln. Dies hängt davon ab, ob es zuvor am Arbeitsplatz zu einem intensiven Kontakt mit einer infizierten Person oder einem größeren Infektionsausbruch kam. Führt die Erkrankung in diesem Fall dann zu einem Arbeitsausfall von mehr als drei Tagen oder sogar zum Tod, gilt sie als meldepflichtig.


Das Verbandbuch hilft bei symptomlosen Infektionen

Verläuft eine Erkrankung zunächst symptomlos, rät die DGUV dazu, sämtliche Umstände im Zusammenhang mit der Infektion im Verbandbuch zu dokumentieren. Kommt es zu einem späteren Zeitpunkt noch zu einem schweren Krankheitsverlauf, können die eingetragenen Daten der Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft bei den Ermittlungen helfen. Generell können SARS-CoV-2-Infektionen auch als Versicherungsfall anerkannt werden, wenn sie erst zu einem späteren Zeitpunkt gemeldet wurden.


Bei vielen Infektionen den Präventionsdienst einschalten

Die DGUV teilt zudem mit, dass Unternehmen bei einer hohen Zahl an Infektionen den Präventionsdienst kontaktieren sollten. Das gilt auch, wenn alle Infektionen symptomlos verlaufen. Weitere Informationen zu COVID-19 als Berufskrankheit finden Interessierte auf der Webseite der DGUV.


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Pressemitteilung der DGUV

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