Mehr Auszubildende in Pflegeberufen

Mehr Auszubildende in Pflegeberufen  (©  Daniel Ernst - stock.adobe.com)
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Laut dem statistischen Bundesamt ist die Zahl der Menschen, die eine Ausbildung in einem Pflegeberuf beginnen, in den letzten zehn Jahren um 39 Prozent gestiegen.

Die Arbeit in einem Pflegeberuf gilt nicht erst seit der Corona-Pandemie als besonders anspruchsvoll. Trotzdem haben sich im letzten Jahr 71.300 Menschen für eine Ausbildung in diesem Bereich entschieden. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg von 8,2 Prozent. In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl sogar um 39 Prozent. Einen deutlichen Zuwachs gibt es auch bei den Abschlüssen. 2019 beendeten 44.900 Menschen erfolgreich ihre Ausbildung, 25 Prozent mehr als im Jahr 2009.


Größter Zuwachs in der Altenpflege

Der Pflegebereich teilt sich in die Altenpflege, die Gesundheits- und Krankenpflege und die Gesundheits- und Kinderpflege auf. Die meisten Anfänger (m/w/d) begannen 2019 eine Ausbildung in der Altenpflege. Zwischen 2009 und 2019 stieg die Zahl der neuen Auszubildenden von 19.400 auf 27.300. Einen Anstieg von 21.400 auf 26.600 Auszubildende und damit den zweitgrößten Zuwachs verzeichnete der Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege.


Mehr Männer in Pflegeberufen

In Pflegeberufen arbeiten immer noch deutlich mehr Frauen als Männer. 75 Prozent der Auszubildenden waren im letzten Jahr weiblich. Trotzdem ist der Männeranteil ist den letzten zehn Jahren gestiegen. 2009 waren nur 19 Prozent der Auszubildenden männlich, 2019 waren es bereits 25 Prozent.

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Pressemitteilung Statistisches Bundesamt

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