Sicherer Umgang mit Hubarbeitsbühnen

Sicherer Umgang mit Hubarbeitsbühnen (© uwimages - stock.adobe.com)
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Die BGHM erklärt, mit welchen Schutzmaßnahmen die Gefahr eines Unfalls durch den Katapulteffekt bei Arbeiten auf Hubarbeitsbühnen reduziert werden kann.

Laut der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) sind Hubarbeitsbühnen die sicherste Höhenzugangstechnik. Dennoch komme es immer wieder zu Unfällen, vor allem durch den sogenannten Peitschen- oder Katapulteffekt, bei dem Mitarbeitende aus der Arbeitsbühne geschleudert werden. Die BGHM hat daher nun Tipps zur Unfallprävention bei Arbeiten mit Hubarbeitsbühnen veröffentlicht.


Das richtige Tragen und Anwenden der PSAgA

Eine Möglichkeit, das Unfallrisiko durch den Katapulteffekt zu reduzieren, ist zum Beispiel die Verwendung von spezieller PSA gegen Absturz. Bei der Arbeit mit Auslegerarbeitsbühnen muss so eine PSAgA als Rückhaltesystem genutzt werden. Dafür sollten in der Hubarbeitsbühne ausreichend geeignete Anschlageinrichtungen von mindestens 3kN vorhanden sein. Außerdem müssten die Auffanggurte und Anschlageinrichtungen besondere Anforderungen hinsichtlich Verstellbarkeit und Systemlänge erfüllen.


Mitarbeitende regelmäßig unterweisen

Mitarbeitende müssten darüber hinaus einmal jährlich in der Nutzung ihrer PSAgA unterwiesen werden. Auch die DEKRA Akademie bietet Unterweisungen zur PSA an hochgelegenen Arbeitsplätzen an. Die Teilnehmenden erlernen und üben dort das richtige Anlegen sowie die korrekte Instandhaltung, Reinigung und Aufbewahrung der Schutzausrüstung. Weitere Informationen zur Unfallprävention gibt es auf der Website der BGHM.


Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Pressemitteilung der BGHM

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