Arbeitsschutz: Autonome Systeme als Herausforderung

Arbeitsschutz: Autonome Systeme als Herausforderung (© xiaoliangge –stock.adobe.com)
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Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat untersucht, wie sich der Einsatz intelligenter Technologien auf den Arbeitsschutz auswirkt.

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz in physischen Systemen und autonomen Maschinen sei laut der BAuA keine Zukunftsvision mehr. Vor allem in der industriellen Produktion würden sich immer mehr Anwendungsszenarien ergeben. Dies stelle die Produktsicherheit und den Arbeitsschutz vor große Herausforderungen. In einem Projekt hat sich die BAuA deshalb mit der Anpassung von rechtlichen Rahmenbedingungen beschäftigt.


Der Produktbegriff sei entscheidend

Das Produktsicherheitsgesetz gibt vor, dass mögliche Risiken, die von einem Produkt wie etwa einer Maschine ausgehen, vor dessen Inbetriebnahme beurteilt werden müssen. Da sich KI-Systeme während des Betriebs verändern und anpassen, entstehe dadurch jedoch ein neues Produkt. Um solchen Produkten gerecht zu werden, müsse daher das Produktsicherheitsrecht weiterentwickelt werden. Deshalb argumentiert die BAuA für die Einführung von rechtlichen Konstrukten wie der „bestimmungsgemäßen Veränderbarkeit“.


Hersteller in der Pflicht

Auch die Hersteller solcher Produkte müssten laut BAuA in die Pflicht genommen werden. Helfen könnte dabei die Einführung eines „Produktbegleitungskonzepts“. Damit sollen Hersteller dazu verpflichtet werden, die Produktsicherheit während der kompletten Verwendungszeit zu gewährleisten.


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Pressemitteilung der BAuA

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